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	<title>Blog über Väter und Kinder</title>
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	<description>Väter bloggen.</description>
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		<title>Partypeople mit Anhang</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 19:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen erhielt ich eine Hochzeitseinladung, was mich unweigerlich an unsere erste Hochzeit, die wir in Begleitung von Klara besuchten, denken ließ. Die Kleine war zu dem Zeitpunkt 5 1/2 Monate alt und meine Göttergattin und ich arbeiteten emsig daran, nicht zu den Eltern zu gehören, die ihr altes Leben völlig aufgeben, nur weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=ad71e8253711981ffa53a123baac2ed9&amp;default=http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2011/05/UM-kopf.jpg' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Vor wenigen Tagen erhielt ich eine Hochzeitseinladung, was mich unweigerlich an unsere erste Hochzeit, die wir in Begleitung von Klara besuchten, denken ließ. Die Kleine war zu dem Zeitpunkt 5 1/2 Monate alt und meine Göttergattin und ich arbeiteten emsig daran, nicht zu den Eltern zu gehören, die ihr altes Leben völlig aufgeben, nur weil sie gerade ein Kind bekommen haben.</p>
<p>Ich finde, dass uns das bis jetzt ganz gut gelingt. An dem Abend war ich aber leicht unentspannt unterwegs. Denn ab dem Zeitpunkt, an dem Klara im Hotelzimmer eingeschlafen war, das sich nur einen Katzensprung vom Hochzeitssalon entfernt befand, beobachtete ich ständig unser neues Babyfon, das bei der geringsten Bewegung unserer Kleinen ein Warnsignal abgab.  Außerdem war die Verbindung zur Basisstation nicht im gesamten Saal gegeben, was mich dazu zwang, einen Teil des Abends nahe am Ausgang/Fenster zu verbringen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/05/Babyfon_c_Marko-Zlousic.png"><img class="aligncenter  wp-image-1448" title="Babyfon_c_Marko Zlousic" src="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/05/Babyfon_c_Marko-Zlousic.png" alt="" width="617" height="420" /></a></p>
<p>Rückwirkend betrachtet weiß ich, dass das mit der Zeit besser wird. Man lernt die Fehlalarme als solche zu erkennen und muss nicht mehr ständig zum Zimmer hirschen, nur um alles im Ruhezustand vorzufinden. Und außerdem trifft man bei Hochzeiten auch flippige Leidensgenossen, die dann wissend  ihr Babyfon auf den Tisch legen und eine Diskussion über die Vor- und Nachteile der einzelnen Geräte-Typen beginnen.</p>
<p>Ganz nebenbei werden Kinder mit der Zeit auch älter und man kann sie immer öfter mit gutem Gewissen in der Obhut der lieben Großeltern und Geschwistern lassen. Und wenn man es schafft, das alte  Leben in seinen Grundzügen bewahrt zu haben, kann man die Hochzeitsparty auch mehr genießen. <img src='http://ultimatemoms.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>In diesem Sinne&#8230;</h2>
<p>Dani und Lui, wir freuen uns, dass ihr heiraten werdet. Wir kommen gerne zu eurer Hochzeit!</p>
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		<title>BabyExpo 2012</title>
		<link>http://ultimatemoms.at/2012/05/08/babyexpo-2012-wien/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 22:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marko]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Kindern]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Bekannte aus dem Baby-Ausstattungs-Business erzählte mir mal, dass Männer im Entscheidungsprozess über die Ausstattung der Kleinen quasi keine Rolle spielen. Deshalb werden sie auch nicht extra in der Werbung angesprochen &#8211; zumindest nicht, wenn es um die Ausstattung der ersten paar Monate geht. Davon ließ ich mich nicht entmutigen und besuchte heuer zum zweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=ad71e8253711981ffa53a123baac2ed9&amp;default=http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2011/05/UM-kopf.jpg' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Eine Bekannte aus dem Baby-Ausstattungs-Business erzählte mir mal, dass Männer im Entscheidungsprozess über die Ausstattung der Kleinen quasi keine Rolle spielen. Deshalb werden sie auch nicht extra in der Werbung angesprochen &#8211; zumindest nicht, wenn es um die Ausstattung der ersten paar Monate geht.</p>
<p>Davon ließ ich mich nicht entmutigen und besuchte heuer zum zweiten Mal die jährlich stattfindende BabyExpo in der Wiener Stadthalle. Dieses Jahr schien mir die Messe voller als im Jahr zuvor &#8211; sowohl was die Aussteller als auch die Besucher angeht. Darunter waren auch mehr Männer, die mehr oder weniger gut aufgelegt ihre Kids durch die Gegend trugen und versuchten nicht in der Masse unterzugehen.</p>
<h2>Von Transformern, Buggys und Haken</h2>
<p>Die Angebote auf der Messe richteten sich, wie erwartet, auch heuer fast ausschließlich an Frauen. Einzig die „Papa‘s Lounge“ schien ein eindeutiges Angebot an die Männerwelt zu sein &#8211; naja, fast zumindest. Denn beim näheren Hinsehen waren es eine leicht lieblos gestaltete „Kaffee-Ecke“, die nur durch die stereotypische Anwesenheit eines Motorrads und eines Mopeds zur Männer-Lounge umfunktioniert werden sollte.</p>
<p>Zumindest entdeckte ich am Stand meines <a title="Link zu www.bambani.com" href="http://www.bambani.com/" target="_blank">Lieblings-Kinderausstatters</a> es ein paar spannenden &#8220;Spielzeuge&#8221;, auch als unbedingt notwendige und nützliche Dinge bekannt, die meine Aufmerksamkeit fesselten.</p>
<p><strong>1. <a title="Link zu www.bambani.com" href="http://www.bambani.com/Auto-fahren/Concord/Transformer-T-pro-dark-night.html">Concord Transformer T Pro</a></strong> &#8211; der Kindersitz, der mitwächst, sicher ist und auch noch ziemlich schnittig aussieht.</p>
<div id="attachment_1427" class="wp-caption aligncenter" style="width: 556px"><a href="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/05/BabyExpo-5.jpg"><img class=" wp-image-1427 " title="Transformer T Pro - Kindersitz von Concord" src="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/05/BabyExpo-5-682x1024.jpg" alt="" width="546" height="819" /></a><p class="wp-caption-text">Transformer T Pro - Kindersitz von Concord</p></div>
<p><span id="more-1428"></span></p>
<p><strong>2. <a title="Link zu www.babyjogger.com" href="http://www.babyjogger.com/city_miniGT_sngl_dtl.aspx" target="_blank">Babyjogger City Mini GT</a></strong> &#8211; der Buggy, den auch etwas größere Menschen kommod steuern können &#8211; eine echte Seltenheit in der Buggy-Welt.</p>
<div id="attachment_1431" class="wp-caption aligncenter" style="width: 556px"><a href="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/05/Babyjogger-City-Mini-GT.jpg"><img class=" wp-image-1431 " title="Babyjogger City Mini GT" src="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/05/Babyjogger-City-Mini-GT-682x1024.jpg" alt="" width="546" height="819" /></a><p class="wp-caption-text">Babyjogger City Mini GT</p></div>
<p>3. <strong><a title="Link zu www.bambani.com" href="http://www.bambani.com/Kinderwagen/PHIL-TEDS/Phil-Teds-Zubehoer/Mommy-Hook.html?listtype=search&amp;searchparam=mommy%20hook" target="_blank">Der Mommy Hook</a></strong> &#8211; ein ectes Must-Have, allein des Namens wegen. Abseits davon ist er auch noch recht praktisch, wenn man Taschen und Sackerl am Kinderwagen transportieren will.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1435" class="wp-caption aligncenter" style="width: 519px"><a href="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/05/der-mommy-hook.png"><img class="size-full wp-image-1435" title="der mommy hook" src="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/05/der-mommy-hook.png" alt="" width="509" height="465" /></a><p class="wp-caption-text">der mommy hook</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>BabyExpo 2013</h3>
<p>Die BabyExpo 2013 wird vom 3.-5-Mai stattfinden und ich werde sie vielleicht wieder besuchen. Warum sollte ich auch nicht, bei einem solch motivierenden Werbespot aus diesem Jahr <img src='http://ultimatemoms.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://ultimatemoms.at/2012/05/08/babyexpo-2012-wien/"><img src="http://img.youtube.com/vi/ktPuM1hoPaU/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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		<title>Milch-Fläschchen on the rocks</title>
		<link>http://ultimatemoms.at/2012/05/07/milch-flaeschchen-on-the-rocks/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 05:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich stehe auf Rituale und alt bekannte Pfade, die man immer wieder betreten kann und dabei jedes Mal das wohlige Gefühl hat, dass alles in Ordnung ist. Es ist schön bei “unserem” Griechen einzukehren und freundlich von einem bekannten Gesicht empfangen zu werden. Wenn der Barkeeper meiner Lieblingsbar wiedermal “ungefragt” den Cape Codder serviert, scheint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=ad71e8253711981ffa53a123baac2ed9&amp;default=http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2011/05/UM-kopf.jpg' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><div id="attachment_1415" class="wp-caption alignright" style="width: 189px"><a href="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/05/Mamilade-App-Screenshot-2_c_Mamilade.jpg"><img class="size-medium wp-image-1415" title="Mamilade App Screenshot 2_c_Mamilade" src="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/05/Mamilade-App-Screenshot-2_c_Mamilade-179x300.jpg" alt="" width="179" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Copyright: Mamilade</p></div>
<p>Ich stehe auf Rituale und alt bekannte Pfade, die man immer wieder betreten kann und dabei jedes Mal das wohlige Gefühl hat, dass alles in Ordnung ist. Es ist schön bei “unserem” Griechen einzukehren und freundlich von einem bekannten Gesicht empfangen zu werden. Wenn der Barkeeper meiner Lieblingsbar wiedermal “ungefragt” den Cape Codder serviert, scheint die Zeit für einen Moment stehen geblieben zu sein.</p>
<h2>Gefangen in der Routine</h2>
<p>Junge Eltern (meine Wenigkeit nicht ausgeschlossen) lassen sich mehr oder weniger freiwillig leicht in Muster zwängen. Zum 10en Mal innerhalb von 5 Wochen in den Tiergarten Schönbrunn, weil der Fratz so sehr auf die Pinguine steht. Jedes Mal in dasselbe Cafe &#8211; nur weil die einen annehmbaren eigenen Wickelraum und Platz für mehr als einen Kinderwagen im Lokal haben. Jedes Mal in dasselbe Restaurant, weil es so schön “am Weg liegt”, man aber eigentlich keine Alternative kennt.</p>
<h3>Mamilade App sagt wo es hin geht</h3>
<p>Eine Verbesserung dieser Situation verspricht die <a title="Mamilade App im Android Store" href="https://play.google.com/store/apps/details?id=at.mamilade.ausflugstipps " target="_blank">Mamilade App für Android</a>   und <a title="Mamilade App im iTunes Store" href="http://itunes.apple.com/at/app/mamilade-ausflugstipps-app/id498927368?mt=8" target="_blank">iPhone</a><span style="color: #000000;">, <span style="color: #c0c0c0;">die ich in den vergangenen paar Wochen testen konnte. Sie zeigt, basi</span></span><span style="color: #c0c0c0;">erend auf der Geolocation des jeweiligen Nutzers</span>, die nächsten POIs (wie Lokale, Bäder, Events, Sportmöglichkeiten, etc.), die man mit Kindern besuchen könnte. Abseits der üblichen Kontaktinformationen werden ebenfalls weiterführende Informationen angezeigt. So zum Beispiel, ob die Räumlichkeiten barrierefrei zugänglich sind, ein Parkplatz vorhanden ist oder etwa auch, wie hoch die Eintrittspreise sind.</p>
<p><span id="more-1371"></span></p>
<p>Die App startet und reagiert sehr schnell. Sie verfügt über eine übersichtliche und logische Navigation, die einen innerhalb von wenigen Klicks zum Ergebnis führt.<br />
Das angezeigte Datenmaterial stammt aus der laufend aktualisierten Datenbank von mamilade.at. Alle Datensätze (in wenigen Bereichen ist deren Anzahl ausbaubar) werden laufend, mindestens jedoch ein Mal pro Jahr aktualisiert.<br />
Im Gegensatz zur Website haben die App-User aber keine Möglichkeit Feedback zu den einzelnen Tipps an Mamilade zu senden.</p>
<h4>Wird Mamilade zur “Social App”?</h4>
<div id="attachment_1416" class="wp-caption alignright" style="width: 189px"><a href="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/05/Mamilade-App-Screenshot-1_c_Mamilade.jpg"><img class="size-medium wp-image-1416" title="Mamilade App Screenshot 1_c_Mamilade" src="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/05/Mamilade-App-Screenshot-1_c_Mamilade-179x300.jpg" alt="" width="179" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Copyright: Mamilade</p></div>
<p>Derzeit kümmern sich acht Mamilade-Redakteurinnen um die Infos und Tipps, die auf der Seite bzw. in der Applikation dargestellt werden. Bei der schieren Menge an Angeboten, die es zu bewältigen gilt, könnte die Zusammenarbeit mit den App-Nutzern besseren und ausführlicheren Informationen und eventuell auch Bewertungen der einzelnen Events und Locations beitragen. Ich bin deshalb gespannt, ob Mamilade bei dem nächsten Update die App “sozialer” machen wird.</p>
<h5>Das Flascherl eisgekühlt</h5>
<p>Derzeit bin ich noch nicht so oft mit meiner Tochter unterwegs. Ich spiele noch den Teilzeit-Papa und freue mich deshalb schon ordentlich auf meine Karenzzeit. Klara und ich werden losziehen und Stadt und Land unsicher machen. Ich werde dann zwar keinen Cocktails schlürfen, aber der eine oder andere Radler in den schattigen Schanigärten und Terassen Wiens wird es schon werden. Und Klara bekommt ihr Flascherl “on the rocks” &#8211; eh klar. Jetzt brauchen wir nur noch ein geeignetes Lokal.</p>
<h6></h6>
<h6>Nachtrag</h6>
<p>Diesen Artikel habe ich schon vor einiger Zeit geschrieben, kam aber bisher nicht dazu ihn zu veröffentlichen. Mittlerweile sind meine zwei Papa-Monate schon vorbei und ich stand nur sehr selten still. Aber darüber werde ich ein anderes Mal berichten. <img src='http://ultimatemoms.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Fiese Reime für Kinder</title>
		<link>http://ultimatemoms.at/2012/04/26/fiese-reime-fuer-kinder/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 22:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Burton]]></category>

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		<description><![CDATA[Reime gehören zum Kinderleben wie der nervige Radiomoderator zur täglichen Morgensendung. Sie sind beide aus ihrem Umfeld nicht wegzudenken und begleiten einen zumeist viele Jahre. Obwohl ich in der Früh auch immer wieder das unnötige Gequatsche aus dem Äther brauche, würde ich mich, wenn ich mal die Wahl hätte, trotzdem für die Reime entscheiden. Alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=ad71e8253711981ffa53a123baac2ed9&amp;default=http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2011/05/UM-kopf.jpg' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Reime gehören zum Kinderleben wie der nervige Radiomoderator zur täglichen Morgensendung. Sie sind beide aus ihrem Umfeld nicht wegzudenken und begleiten einen zumeist viele Jahre. Obwohl ich in der Früh auch immer wieder das unnötige Gequatsche aus dem Äther brauche, würde ich mich, wenn ich mal die Wahl hätte, trotzdem für die Reime entscheiden.</p>
<h2>Alle Kinder lieben Reime</h2>
<p style="text-align: left;">Seit einiger Zeit tummelt sich in meinen Bücherregalen das Buch “<a title="Link zu amazon.de" href="http://www.amazon.de/Alle-Kinder-Ein-ABC-Schadenfreude/dp/394141142X/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1335479200&amp;sr=1-1" target="_blank">Alle Kinder</a>” von Anke Kuhl und Martin Schmitz-Kuhl (Erschienen im <a title="Link zu www.klet-kinderbuch.de" href="http://www.klett-kinderbuch.de" target="_blank">Klett Kinderbuch Verlag</a>). Das relativ dünne Hardcover-Exemplar ist eines der unterhaltsamsten Bücher, die ich in den letzten paar Jahren in die Hände gekriegt habe. Es ist das perfekte Geschenk für alle, die in ihren Kindertagen zu den mehr oder weniger begabten Schulhof-Rappern gehörten und nun diese Gabe an ihre eigenen Kinder weitergeben möchten.</p>
<p style="text-align: center;"><a style="text-align: center;" href="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/04/Alle-Kinder-Buchcover_c_Marko-Zlousic.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-1400" title="Alle Kinder - Buchcover_c_Marko Zlousic" src="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/04/Alle-Kinder-Buchcover_c_Marko-Zlousic-1024x682.jpg" alt="" width="491" height="327" /></a></p>
<p><span id="more-1392"></span></p>
<p>Schon der etwas morbide Vorgeschmack auf dem Umschlag (ein Must-Have für alle echten Wiener!) zeigt, wie es im Buch-Inneren weiter gehen wird. Dort heißt es: “Alle Kinder gehen zum Friedhof. Außer Hagen &#8211; der wird getragen.”. In 26 “schlimmen Bildern und Gedichten” darf man nämlich in alphabetischer Reihenfolge beobachten, was mit Kindern passiert, deren Namen sich auf Naturgewalten, gefährliche Tiere oder diverse Abgründe reimen. Die Kombination der Reime mit den dazugehörigen liebevoll gemachten Illustrationen lässt das Buch zu einem echten Liebhaberstück werden.</p>
<p>Voller Begeisterung zeigten wir das Buch einigen unserer Besucher und wurden mit Reimen wie diesem unterhalten:</p>
<blockquote><p><em>Alle Kinder rennen über die Straße &#8211; nur nicht Rolf, der pickt am Golf!</em></p></blockquote>
<p>Autsch!</p>
<h3>Das traurige Ende des Austernjungen</h3>
<p><a href="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/04/Das-traurige-Ende-eines-Austernjungen-Cover_c_Marko-Zlousic.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1401" title="Das traurige Ende eines Austernjungen - Cover_c_Marko Zlousic" src="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/04/Das-traurige-Ende-eines-Austernjungen-Cover_c_Marko-Zlousic-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Ganz anders geht das Buch “<a title="Link zu Amazon.de" href="http://www.amazon.de/traurige-Ende-Austernjungen-andere-Geschichten/dp/3869950064" target="_blank">Das Traurige Ende eines Austernjungen</a>” (erschienen im <a title="Link zu luebbe.de" href="http://www.luebbe.de/Buecher/Belletristik/Details/Id/978-3-86995-006-8" target="_blank">Bastei Lübbe Verlag</a>) mit dem Thema Reime um. Großmeister <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Burton" target="_blank">Tim Burton</a> begeistert mit seinen gewohnt skurril anmutenden Geschichten in Reimform und dringt dabei in die Tiefen von Kinderseelen, die sich nach Liebe sehnen. Auf den ersten Blick ist das Buch sehr unterhaltsam &#8211; und bleibt es auch, wenn man es möchte. Doch, sobald man anfängt, sich mit den einzelnen Geschichten auseinander zu setzen, tritt an die Stelle der Unterhaltung das große Grübeln&#8230;</p>
<h4>Ziemlich heftig</h4>
<p>Diese beiden Bücher sind zwei ganz besondere Highlights meiner Leseliste, weil sie zwar natürlich die Unterhaltung zum Zweck haben, aber viel mehr dahinter steckt, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Trotzdem sind diese beiden Werke nichts für übermäßig empathische Menschen.</p>
<p>Und ja, das Ende des Austernjungen ist wirklich traurig &#8211; und schaurig zugleich. Aber irgendwie geht alles gut aus&#8230; mehr oder weniger.</p>
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		<title>Sport mit Kindern &#8211; oder die atemlose Ultimatemom</title>
		<link>http://ultimatemoms.at/2012/04/18/sport-mit-kindern-oder-die-atemlose-ultimatemom/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 17:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Ultimatemom-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Kindern]]></category>
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		<description><![CDATA[Außer Atem war Jean-Paul Belmondo, atemlos Richard Gere, aber beide japsten nie so nach Lauft wie die Ultimatemom. Diese bildete sich ein, dem vier Jahre gewordenen Töchterlein alle Sportarten im Winterhalbjahr nahezubringen. Schwimmen konnte sie schon, doch es fehlten die österreichischen Kulturtechniken Eislaufen und Skifahren sowie natürlich das Rad. Kapitel 1: Eislaufen Juhu, frohlockt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=66392413e0736600147ab7bcce9ce12f&amp;default=http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2011/05/UM-kopf.jpg' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Außer Atem war Jean-Paul Belmondo, atemlos Richard Gere, aber beide japsten nie so nach Lauft wie die Ultimatemom. Diese bildete sich ein, dem vier Jahre gewordenen Töchterlein alle Sportarten im Winterhalbjahr nahezubringen. Schwimmen konnte sie schon, doch es fehlten die österreichischen Kulturtechniken Eislaufen und Skifahren sowie natürlich das Rad.</p>
<h2>Kapitel 1: Eislaufen</h2>
<p><img class="size-thumbnail wp-image-1379 alignright" title="Eisschule" src="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/04/Bild-3-150x150.png" alt="" width="150" height="150" />Juhu, frohlockt die Ultimatemom, der Kindergarten schickt die Midis (das sind die Vor-Vorschüler) mittwochs zum Eislaufverein. Oje, stöhnt die Ultimatemom, der Kindergarten ersucht dringend um Elternunterstützung. Mit meinem Dienstbeginn um 12 fehlt natürlich jede Ausrede, fernzubleiben. Eislaufschuh im Second-Hand-Laden erstanden, Skihelm detto, eigenes Equiment entschimmelt, es kann losgehen. Bei 16 angemeldeten Kindern schnürt und schnallt jede Begleitperson gefühlte 12 Eislaufschuhe, hebt 50 gestürzte Eisprinzessinnen und -prinzen auf und verliert drei Liter Wasser mitten im Minus-15-Februar. Leider gibt es zu wenige Rutsch-Pinguine (siehe Bild) für die Myriaden von Wiener Kindergarteneislaufkindern beim WEV.</p>
<p>Der Erfolg dennoch: Das eigene Kind kann es jetzt mindestens am zweitbesten. Allein aufstehen und eine Runde sturzfrei war die Benchmark &#8211; geschafft.</p>
<p><span id="more-1374"></span></p>
<h2>Kapitel 2: Skifahren</h2>
<p>Eine Pistenwoche hatte das Kind vom letzten Jahr in den Beinchen, ein paar Bogerl gelingen, die schwarze Piste ist also noch tabu. Doch heuer sollte mehr Punch dahinter. Eine Woche mit Freunden, vier Paare plus sechs Kinder (übrigens dieselbe Runde wie vom letzten Sommer in -&gt; <a title="Venedig" href="http://ultimatemoms.at/2011/08/02/venedig-mit-kind-und-kegel/" target="_blank">Venedig</a>), die Skischule ließ schon Lehrerinnen aus Holland einfliegen. Damit das Kind schon vor dem ersten Vorfahren den Schnee wieder kennenlernt, geht es einen Tag auf den Unterberg, mit Skiern aus dem &#8211; erraten &#8211; Second-Hand-Laden. Doch es  klappt nicht so wie letztes Jahr. Die Erklärung kommt im Skikurs, eine Woche später: Die Skier sind viel zu lang, wir borgen eilig passende aus.</p>
<h4>Ultimatemom-Tipp 1: Skier für Kinder sind kurz. Und wenn sie dir zu kurz erscheinen, nimm die kürzeren.</h4>
<p><a href="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/04/Bild-2.png"><img class="wp-image-1377 alignright" title="Die Skischule" src="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/04/Bild-2-285x300.png" alt="" width="154" height="135" /></a></p>
<p>Hier lernte Michael Walchhofer, bevor die Skischule Weltmeisterskischule Walchhofer hieß. Hier lernen seither Generationen von Stadtkindern, wie man Weltmeister wird. Und tatsächlich: Am ersten Nachmittag verschwanden die Kleinen vom Zauberteppich in die Berggondel und bogerlten und pflügten (Pflug heißt zwar jetzt Pizza, weil die Ski ein Pizza-Eck bilden, aber Hauptsache, man entschleunigt).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tochter fährt am letzten Tag schon hinter Papa, Silbermedaille als Draufgabe beim Super-G-ähnlichen Abschlussrennen, die Ostalpen sind erobert. Blaue Piste ab Bergstation war die Benchmark &#8211; geschafft. Wo war da jetzt die Atemlosigkeit der Ultimatemom? Die kommt jetzt:</p>
<h2>Kapitel 3: Radfahren</h2>
<p>Wann kauft man ein Kinderrad? Jedenfalls nicht an einem Frühlingssamstag vor der Karwoche beim Intersport. Diesen Tipp bitte beherzigen, außer, Sie wollen im ersten  Stock über den Haufen gefahren werden. Uns half die genaue Info vorab, es musste nur noch probegesessen und die Sattelhöhe fixiert werden. Lift, Kassa, nach lächerlichen 70 Minuten war das noch unsperrige Radchen im Kofferraum und sogleich auf dem Weg in den Park. Dort beginnt das Vergnügen. Für das Kind. Die Ultimatemom hechelt hinterher, denn:</p>
<h4>Ultimatemom-Tipp 2: Laufrad vor Fahrrad erspart Stützrad.</h4>
<p><a href="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/04/Bild-1.png"><img class="size-thumbnail wp-image-1378 alignright" title="Radschule" src="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/04/Bild-1-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Das Hecheln rührt aus dem geich zu Beginn beherzten Tempo. Mit dem Treten geht&#8217;s auch, obwohl Tochter fast nie Dreirad üben wollte. Per Hand bremsen, klingeln und ohne großes Wackeln steuern, gelingt auch sehr bald. 50 Meter allein ohne Sturzbremsung war die Benchmark &#8211; geschafft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Juni gehen wir paragleiten.</p>
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		<title>Gastbeitrag: Vaterkarenz und verpflichtender Papamonat</title>
		<link>http://ultimatemoms.at/2012/03/23/vaterkarenz-und-verpflichtender-papamonat/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 07:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ultimatemoms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Gastkommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Karenz]]></category>
		<category><![CDATA[Papamonat]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterkarenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war in Karenz und es war gut. Für mich, meine Frau und unser Kind. Warum trotz der gesetzlichen Möglichkeiten nur 5% der Väter in Karenz gehen, kann ich nur teilweise nachvollziehen, aber es gibt einige Gründe, welche die Entscheidung verständlich machen. Geht es nach der Initiative „Echte Männer gehen in Karenz“, war es für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=4a17b4640ec2dcc0da88c6a2cce48ceb&amp;default=http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2011/05/UM-kopf.jpg' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p style="text-align: left;" align="CENTER"><a href="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/03/Matthias-Gold_c_privat.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1353" title="Matthias Gold_c_privat" src="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/03/Matthias-Gold_c_privat-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Ich war in Karenz und es war gut. Für mich, meine Frau und unser Kind. Warum trotz der gesetzlichen Möglichkeiten nur 5% der Väter in Karenz gehen, kann ich nur teilweise nachvollziehen, aber es gibt einige Gründe, welche die Entscheidung verständlich machen.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Geht es nach der Initiative „<a title="Link zu www.maennerinkarent.at" href="www.maennerinkarent.at" target="_blank">Echte Männer gehen in Karenz</a>“, war es für Männer noch nie so einfach sich um ihr Kind zu kümmern. Warum das nur die halbe Wahrheit ist, möchte ich hier gerne erklären.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Wann immer ein Elternteil seine Erwerbstätigkeit einstellt, um ein Kind selbst zu betreuen, führt das zu finanziellen Einbußen, die mit der Dauer der Karenz zunehmen. Dieser Effekt wird oft noch dadurch verstärkt, dass Männer mehr verdienen als Frauen. Der relative „Verlust“ für die Familie wird also dadurch verstärkt, dass der Bezieher des größeren Einkommens in Karenz geht.</p>
<h2 style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Ein kurzes Rechenbeispiel</h2>
<p><strong>Monatliches Familieneinkommen</strong>: 3.000 €<br />
<strong>Einkommen der Frau</strong>: 1.200 €<br />
<strong>Einkommen des Mannes</strong>: 1.800 €<br />
<strong>Kinderbetreuungsgeld Var. 20+4</strong>: 624 €</p>
<p>In jedem Monat in dem die Frau in Karenz ist, fehlen 576 € oder 19,2% des Familieneinkommens.</p>
<p>In jedem Monat in dem der Mann in Karenz ist, fehlen 1.176 € oder 39,2% des Familieneinkommens.</p>
<p>Das Minimum von 4 Monate Vaterkarenz mindern somit das Familieneinkommen um 4.704 € und das in einer Zeit, in der die meisten Familie finanziell ohnehin stark belastet sind. Die Vaterkarenz ist in diesem Beispiel also doppelt so „teuer“, wie die Karenz der Mutter!<span id="more-1363"></span></p>
<p>Natürlich kann man jetzt argumentieren, dass es ein Modell gibt, welches diesen Effekt ausblendet, aber hier bleibt das Thema der Kinderbetreuung nach dem 14. Lebensmonat des Kindes. Ein Zeitpunkt zu dem viele Eltern ihr Kind noch nicht in fremde Hände geben möchten und nur sehr wenige Betreuungsplätze zur Verfügung stehen.</p>
<p>Eine Lösung wäre zum Beispiel ein konstanter Abschlag auf das Familienletzteinkommen, welcher größer wird, umso länger die Karenz dauert. Aber es ist keine Lösung, wenn es einen Unterschied macht, ob Vater oder Mutter in Karenz sind.</p>
<p>Neben den rein finanziellen Argumenten gibt es aber noch immer einige persönliche und gesellschaftliche Aspekte die zu berücksichtigen sind. Vor allem bei den Arbeitgebern besteht hier akuter Nachholbedarf. Männer die sich für eine Karenzierung entscheiden, werden teilweise unter Druck gesetzt, oft von Kollegen belächelt und in schlimmen Fällen mit der Kündigung bedroht. Ein Rückzieher ist eine verständliche Reaktion, da man ja mit dem Einkommen den Lebensstandard der Familie absichern möchte und als junger Vater hat man gefühlt die zehnfache Verantwortung.</p>
<h3>Nur noch Vorurteile?</h3>
<p>Das eingefahrene Rollenbild der Gesellschaft trägt auch seinen Teil dazu bei, dass sich der Status quo nicht verändert und relativ wenige Väter die Chance zur Vaterkarenz nutzen. „Kinder gehören zu ihrer Mutter!“ – „Was sagt die Mama dazu, dass sie wieder arbeiten muss?“ – „Wer kocht für das Kind?“ waren nur ein paar der Aussagen, die ich mir anhören musste, als ich in Karenz war. Die verdutzten Blicke vieler Frauen, wenn man als Mann den vormittäglichen Einkauf mit Kind erledigt waren für mich ein Zeichen, dass sich hier noch viel ändern muss und dazu tragen Väter die in Karenz gehen sicherlich am meisten bei.</p>
<p>Zum Thema verpflichtendes Papamonat habe ich auch eine Meinung. Wer seine Frau nach der Geburt unterstützen will, der soll das machen können. Frau, Kind und Umfeld werden es danken, aber wenn ein Vater diese Chance nicht wahrnehmen möchte, dann soll man ihn auch nicht dazu zwingen. Die Möglichkeit auf zwei Wochen Sonderurlaub wegen der Geburt eines Kindes wäre hier eine Sinnvolle Ergänzung. Wer möchte kann auch jetzt schon den Pflegeurlaub für Personen im gleichen Haushalt heranziehen, aber der könnte ja zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal wichtig sein. Bei kleinen Kindern weiß man das ja nie so genau.</p>
<p>Zum Schluss möchte ich allen Vätern sagen: Geht in Karenz. Verbringt möglichst viel Zeit mit euren Kindern. Jeder Mann in Karenz trägt dazu bei, dass sich etwas zum Positiven verändert.</p>
<p>Der Anlass für meinen Blog ist die Club2-Diskussion zum Thema Vaterkarenz und Papamonat vom 14.03.2012. Wer die Sendung sehen möchte, der kann diese unter http://tvthek.orf.at</p>
<h4>Zum (Gast-)Autor</h4>
<p><a title="Link zu https://twitter.com/gold_matt" href="https://twitter.com/gold_matt" target="_blank">Matthias Gold</a> wurde 1978 in Wien geboren, wo er heute nur noch beruflich zu tun hat. Seinen Lebensmittelpunkt hat er im Weinviertel, von wo aus er seit Schulzeiten nach Wien pendelt. Seit 2007 ist er mit seiner langjährigen Freundin Kerstin verheiratet und 2010 kam die gemeinsame Tochter Emilia zur Welt. Als „ultimate mom“ hat er sich die Karenz mit seiner Frau geteilt und würde für ein zweites Kind sofort wieder, aber jedenfalls länger in Karenz gehen.</p>
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		<title>Solidaritätsbeitrag für Kinderlose? Nein, Danke.</title>
		<link>http://ultimatemoms.at/2012/02/26/solidaritaetsbeitrag-fuer-kinderlose-nein-danke/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 20:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>(mad)</dc:creator>
				<category><![CDATA[(mad)]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Karenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pension]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Diskussion um die Pensionsversicherung ist es nicht mehr weit zur Sicherung der Pensionen, und in diesem Zusammenhang wurde dieser Tage – nur kurz, nachdem das Thema die deutsche Innenpolitik beschäftigte – wieder einmal ein Solidarbeitrag für Kinderlose angedacht. Jetzt geht es hier nicht um den Botschafter, den man nur für einen klugen Kopf halten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=cc79765a2d3195ac2f43f41965338f53&amp;default=http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2011/05/UM-kopf.jpg' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Von der Diskussion um die Pensionsversicherung ist es nicht mehr weit zur Sicherung der Pensionen, und in diesem Zusammenhang wurde dieser Tage – nur kurz, nachdem das Thema die deutsche Innenpolitik beschäftigte – <a title="derStandard.at" href="http://derstandard.at/1329870304127/Gerechtigkeit-Kinderlose-sollten-einen-Solidarbeitrag-leisten" target="_blank">wieder einmal ein Solidarbeitrag für Kinderlose angedacht</a>. Jetzt geht es hier nicht um den Botschafter, den man nur für einen klugen Kopf halten kann, sondern um die Botschaft: Menschen, die die Gesellschaft nicht durch Nachkommen bereichern, sollen mehr Geld in den Gemeinschaftstopf werfen. Denn schließlich vorenthalten sie uns allen viele fleißige AbgabenzahlerInnen, die künftig unsere – und in dieser Argumentation vor allem deren – Pensionen zahlen sollten.<br />
<span id="more-1341"></span></p>
<p>Das ist nur auf den ersten Blick nachvollziehbar, weil damit einmal mehr unterschlagen wird, worum es sich bei unseren Pensionsbeiträgen – genau wie bei den Krankenversicherungs- und den Arbeitslosenbeiträgen – eigentlich handelt: um die Beiträge zu einer Versicherung. Genau genommen einer Pflichtversicherung, in deren jeweiligen Topf wir ab einer bestimmten Einkommensgrenze ja einzuzahlen verpflichtet sind, um – das gilt wohl für die Mehrheit – UNSER EIGENES Leben überhaupt ordentlich und würdevoll bestreiten zu können.</p>
<p>Natürlich ist es praktisch so, dass die Beiträge, die wir heute einzahlen, morgen schon an jene ausgeschüttet werden, die bereits in Pension sind. Deren Beiträge wiederum sind aber über die vergangenen drei, vier, fünf Jahrzehnte an heute teils längst verstorbene Menschen ausgezahlt worden, die wiederum während ihres Lebens Beiträge einzahlten, die an noch ältere Menschen gingen, usw. usf. Dass das Pensionsversicherungssystem gleichzeitig ein Umlagesystem ist, dafür können wir einzelnen BürgerInnen nichts. Warum also soll jemand, der <a href="https://www.sozialversicherung.at/portal27/portal/esvportal/channel_content/cmsWindow?action=2&amp;p_menuid=64617&amp;p_tabid=5 " target="_blank">auf sein persönliches Pensionskonto eingezahlt</a> hat, jedoch keine Nachkommenschaft in die Welt setzen wollte – oder konnte! –, zusätzlich mit einem „Solidaritätsbeitrag“ belastet werden? Es würde sich bei dieser Lösung nur um eine weitere Vertagung des längst bekannten Problems handeln: Dieses Pensions-Umlagesystem ist nicht mehr zeitgemäß – weil es sich (<em>auf Basis der zu erwartenden demographischen Entwicklung und unter Berücksichtigung der sich laufend verschärfenden Zuwanderungsbedingungen</em>, Anm.) rein rechnerisch nicht ausgeht.</p>
<p>Ich meine: Der moderne (nicht durch Unfruchtbarkeit geschlagene) Mensch ist mündig genug zu entscheiden, ob er/sie Kinder will. Und ein Staat wie Österreich, der laufend durch neue Fälle von sich sprechen macht, <a title="derStandard.at" href="http://derstandard.at/1287099633540/Abschiebung-Baby-muss-in-die-Mongolei-zurueck" target="_blank">in denen Minderjährige – zum Teil Babys! abgeschoben werden</a>, sollte sich im Übrigen hüten, über sinkende Geburtenraten zu klagen.</p>
<p>Um unsere Pensionen zu sichern, muss den Menschen ganz einfach besser ermöglicht werden, sich ihre individuelle Pension zu erarbeiten. Dies, indem unter anderem Zeiten der Versorgung und Erziehung jener Kinder, die ach so gerne gefordert werden, in vollem Umfang als Beitragszeiten zur Pension angerechnet werden. Womöglich auch, indem Beitragsteile der arbeitenden Väter direkt auf das Pensionskonto der Mütter ihrer Kinder gutgeschrieben werden. Das wäre mitunter der dringend fehlende letzte Anreiz für viele Männer, doch eine ihnen zustehende Karenzierung in Anspruch zu nehmen. Weiters würde damit die Witwenpension – und es sind meist Frauen, die eine solche brauchen – weniger notwendig, mit der die lebenslange Abhängigkeit der Frau vom Mann sichtbar bis zu ihrem Tod festgeschrieben bleibt.</p>
<p><em>Bei diesem Text handelt es sich um einen Auszug aus einem Artikel, den ich ob seiner ursprünglich nicht voraussehbaren Länge in vollständiger und thematisch nicht zur Gänze dem Ultimate-Moms-Umfeld entsprechender Fassung doch lieber <a href="http://www.madication.eu/?p=43360" target="_blank">in meinem privaten Blog veröffentlicht</a> habe. </em></p>
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		<title>Rappel-Zeit</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 07:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Marko]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein gefühltes Jahr her, dass ich das letzte Mal etwas für ultimatemoms.at geschrieben habe. Irgendwie ging es sich nie aus. Irgendwie war immer etwas anderes wichtiger. Viele tolle Artikelideen blieben auf der Strecke zwischen Familie und Freunden, Arbeit, Uni und dem egoistischen Anspruch auch etwas Zeit für mich zu haben. Oft frage ich mich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=ad71e8253711981ffa53a123baac2ed9&amp;default=http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2011/05/UM-kopf.jpg' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Es ist ein gefühltes Jahr her, dass ich das letzte Mal etwas für ultimatemoms.at geschrieben habe. Irgendwie ging es sich nie aus. Irgendwie war immer etwas anderes wichtiger. Viele tolle Artikelideen blieben auf der Strecke zwischen Familie und Freunden, Arbeit, Uni und dem egoistischen Anspruch auch etwas Zeit für mich zu haben.</p>
<p>Oft frage ich mich, wie sich das alles ausgehen soll &#8211; und das obwohl mein Tag, ganz abgesehen von nächtlichen &#8220;Baby-Einsätzen&#8221;, spätestens um 07.00 anfängt und meistens gegen 24.00 endet. Wie soll ich gleichzeitig ein guter Vater, Ehemann und Freund sein und gleichzeitig 100% im Job geben? Bleibt nicht zwangsläufig irgendetwas auf der Strecke?</p>
<p><a href="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/02/Uhr_c_Marko-Zlousic.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1333" title="Uhr_c_Marko Zlousic" src="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/02/Uhr_c_Marko-Zlousic.png" alt="" width="444" height="245" /></a></p>
<h2>Die Freiräume, die es nicht gibt</h2>
<p>Man ließt oft von Menschen, die erfolgreich sind &#8211; was auch immer damit gemeint ist. Wenn man sie fragt, was ihr Erfolgsgeheimnis ist, antworten sie oft, dass sie sich für etwas entschieden und es dann auch durchgezogen haben &#8211; sie haben sich auf eine Sache konzentriert.</p>
<p>Nur: Ich will nicht nur eines sein. Weder nur Vater, nur Ehemann oder auch nur erfolgreich im Beruf. Ich will alles davon und zwar gleichzeitig.</p>
<p><span id="more-1262"></span></p>
<h3>Der ständige Reibebaum</h3>
<p>Das Geschirr vom Frühstück ist am Abend noch immer nicht weggeräumt!? Schon ok, dafür konnte ich ein paar Minuten mehr mit meiner Tochter verbringen. Ich gehe schlechter vorbereitet zur Uni!? Das passt schon, weil ich stattdessen lieber mit meiner Frau zusammengesessen bin und endlich wieder Zeit hatte zu tratschen. Tag für Tag schiebe und verschiebe ich Dinge und Aufgaben von mir weg beziehungsweise her.  Das geht dann so weit, bis es eben nich mehr geht und ich in einem Gewaltakt alles abarbeite. (Neulich versuchte meine Herzdame unserer Kleinen zu erklären, dass Papa jetzt einen Rappel hat.)</p>
<p>Das nette an so einem Rappel ist seine reinigende Funktion und die Zeit, die er einem schenkt. Man erledigt in kürzester Zeit Dinge, die normalerweise doppelt so lange dauern. In einem sich immer wieder kehrend öffneneden Raum-Zeit-Kontinuum werden so die wahnwitzigsten Aufgaben erledigt. Bis zur nächsten gefühlten Ewigkeit.</p>
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		<title>Endlich: Gute Mucke für die ganze Familie!</title>
		<link>http://ultimatemoms.at/2012/01/29/endlich-gute-mucke-fuer-die-ganze-familie/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 10:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>(mad)</dc:creator>
				<category><![CDATA[(mad)]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Ultimatemom-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Ohrwurm ist ja per se nichts Schlechtes. Natürlich, wenn man den ganzen Tag „Stayin’ Alive“ im Ohr und dazu womöglich noch John Travoltas Hüftschwung vor Augen hat, kann einen das schon ein wenig von den wirklich wichtigen Büroangelegenheiten ablenken. Rubys Wintergarten Das elf Nummern umfassende Album von Markus Reyhani, beinhaltet einige Ohrwürmer. Zwei, drei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=cc79765a2d3195ac2f43f41965338f53&amp;default=http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2011/05/UM-kopf.jpg' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Ein Ohrwurm ist ja per se nichts Schlechtes. Natürlich, wenn man den ganzen Tag „Stayin’ Alive“ im Ohr und dazu womöglich noch John Travoltas Hüftschwung vor Augen hat, kann einen das schon ein wenig von den wirklich wichtigen Büroangelegenheiten ablenken.</p>
<h2><a href="http://www.markusreyhani.com/"><img class="alignleft  wp-image-1310" style="margin: 10px;" title="Rubys Wintergarten" src="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/01/Cover-300x272.jpg" alt="Musik für Kinder, von Markus Reyhani" width="240" height="218" /></a>Rubys Wintergarten</h2>
<p>Das elf Nummern umfassende Album von Markus Reyhani, beinhaltet einige Ohrwürmer. Zwei, drei Mal nebenbei gehört, verfolgen einen Zeilen wie „Ich atme ein, ich atme aus“ (aus dem Stück „Im Sommer auf der Wiese“) oder „1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 / hat irgendwer die 11 und die 12 gesehen?“ („Die Elf und die Zwölf“) durchaus auch bis in die Hack’n.</p>
<p>Nun wird sich der eine oder die andere denken: Was sind das bloß für Texte? Limp Bizkit auf Deutsch? Nein, das absolut unseichte Niveau des Ganzen erschließt sich a) bei weitem nicht aus diesen kurzen Zitaten und b) doch ein bisschen aus dem Untertitel „Musik für Kinder“. Der in Chicago lebende Komponist Reyhani hat das Album seiner Tochter Ruby zum zweiten Geburtstag geschenkt. Inhaltlich dreht es sich um viele, viele Dinge, die kleine Kinder beschäftigen und große Kinder – uns alle! – viel mehr beschäftigen sollten: Umwelt und Natur, das Leben bei Nacht (wenn keiner hinschaut!), „Das Gute in dir“, das Lob der kleinen Dinge, die großen Rätsel der Welt und – selbstverständlich – Piraten!</p>
<p><span id="more-1304"></span></p>
<p>Zurück zur Musik: Wer eine hochwertige Kinder- und Wohnzimmerbeschallung für seine/ihre ca. zwei- bis zweiunddreißigjährigen Kinder und/oder sich selbst sucht, ist bei Markus Reyhani und seiner mindestens dreizehnköpfigen, talentierten Sing-, Spiel-, und Arrangier-Mannschaft genau richtig. Wenn man zudem gegenüber der im faden (deutschsprachigen) Hochkulturzirkus zu erwartenden Abschätzigkeit gegenüber sich an Kinder und Jugendliche richtenden Kunst ausreichend immun ist, darf man hier den Vergleich zu überregionalen Erfolgstruppen wie Selig, Echt, Sportfreunde Stiller oder meinetwegen Juli ziehen. Und wenn man ganz fest die Augen schließt und die deutschen Worte ausblendet, schauen dann und wann sogar Bob Dylan und Conor Oberst (ganz kurz) um die Ecke.</p>
<p>Eine echte Empfehlung – von mir und Klein-Mira!</p>
<p>Viele schöne Hörproben gibt es auf der <a href="http://rubyswintergarten.de/" target="_blank">Ruby-Seite</a>. Das Video zum „Warum Song&#8221; gibt es <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sLCwOHRgGmQ" target="_blank">auf YouTube</a>. Markus Reyhani gibt es<a href="https://www.facebook.com/markusreyhani" target="_blank"> auf Facebook</a> und mit weiteren Infos auf seiner <a href="http://www.markusreyhani.com/" target="_blank">persönlichen Website</a>.</p>
<p>So, und jetzt <a href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_1?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Daps&amp;field-keywords=markus+reyhani&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">ab zu Amazon</a> und/oder<a href="http://itunes.apple.com/de/album/rubys-wintergarten-musik-fur/id468830005?ign-mpt=uo%3D4" target="_blank"> iTunes</a> <img src='http://ultimatemoms.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Wie Kinder aufs Fernsehen verzichten. Oder auch nicht.</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 15:48:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich geb es zu, ich bin eine Ultimatemom, die Kind auch mal fernsehen lässt. Mit dem Sandmännchen fing es an und jetzt gesellen sich Waisenkind Heidi, die neunmalkluge Biene Maja, die Club-of-Rome-Family Barbapapa und das Raubein wieder Willen Wickie dazu. Mit elterlichem Begleitschutz, versteht sich. Dazu gibt es einen Mix aus Pixie-Büchern und Hörspiel-CDs. Kind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=66392413e0736600147ab7bcce9ce12f&amp;default=http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2011/05/UM-kopf.jpg' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Ich geb es zu, ich bin eine Ultimatemom, die <a title="Schluss mit Werbung im ORF-Kinderprogramm!" href="http://ultimatemoms.at/2011/10/05/schluss-mit-werbung-im-orf-kinderprogramm/">Kind auch mal fernsehen lässt</a>. Mit dem Sandmännchen fing es an und jetzt gesellen sich Waisenkind Heidi, die neunmalkluge Biene Maja, die Club-of-Rome-Family Barbapapa und das Raubein wieder Willen Wickie dazu. Mit elterlichem Begleitschutz, versteht sich. Dazu gibt es einen Mix aus Pixie-Büchern und Hörspiel-CDs. Kind kann Gesehenes damit vielleicht besser verarbeiten. Was Kind weniger gut kann, ist, den Ausknopf der TV-Fernbedienung als Freund zu akzeptieren.</p>
<h2>Der schwierige Kompromiss</h2>
<p>Die Verhandlung begann an diesem denkwürdigen Donnerstag schon vor  Sendungsbeginn. &#8220;In einer halben Stunde ist Wickie&#8221; &#8211; &#8220;Gut, aber vorher die Barbapapa-DVD&#8221; &#8211; &#8220;Das ist alles zu lang, drum schauen wir halt morgen Wickie und jetzt Barbapapa&#8221; &#8211; &#8220;Na gut&#8221;. Was sich nach akzeptablem Kompromiss anhört, ging im speziellen Fall letzte Woche anders aus. Die Barbapapa-Folge war aus, und Wickie wartete auf KiKa. Was sagt das Kind? Richtig: &#8220;Jetzt Wickie!&#8221; Die Verzichtserklärung von vor 10 Minuten wurde mit höchstem stimmlichem Diskant weggewischt. Das Paket, längst unterschrieben, unter Tränen wieder aufgeschnürt, die Vereinbarung unter Geschrei für ungültig erklärt.</p>
<div id="attachment_1293" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a href="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/01/Bild-5.png"><img class="size-medium wp-image-1293 " title="Wickie" src="http://ultimatemoms.at/wp-content/uploads/2012/01/Bild-5-215x300.png" alt="" width="215" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Wickie. (C)TV-Spielfilm</p></div>
<h3>Die Konsequenz</h3>
<p>Vorweg: Der Bildschirm blieb dunkel, die Tränen wichen bald guter Laune beim Abendessen.Doch der Weg dorthin war steinig, denn die Ultimatemom ist selbst der größte Wickie-Fan auf Erden. Ich kenne sogar aus Kindheitstagen die Sprecher der Figuren per Namen, Kurt &#8220;Faxe&#8221; Zips oder Werner &#8220;Tjure&#8221; Abrolat und natürlich den &#8220;Snorre&#8221; von Eberhard Storeck. Und an dem bewussten Abend war noch dazu die letzte Folge auf dem Programm samt Auflösung, wie die Wikinger gegen den Schwedenkönig zu Felde zogen (selbst Schweden zwar, aber was soll&#8217;s). Gewarnt durch den Vorabend, an dem das Kind schon ankündigte, unbedingt diese Entscheidung sehen zu wollen, machte ich mehrmals darauf aufmerksam: &#8220;Du versäumst die Folge, wenn wir Barbapapa schauen&#8221; &#8211; &#8220;Gut&#8221; &#8211; &#8220;Es ist die letzte, morgen ist kein Wickie mehr&#8221; &#8211; &#8220;Gut&#8221;. Wie gesagt, diese Einsicht hielt nur zehn Minuten.</p>
<h3>Nie mehr TV?</h3>
<p>Nie mehr? Unsinn. Mit der Dosierung funktioniert es ja anderntags ohne weiteres, die Zuspitzung an diesem Abend war glücklicherweise die Ausnahme. Sorgfältig ausgewählte Fernsehserien und Hörspiele sind Wortschatzvervielfacher, Kind hört  &#8211; meist &#8211; Profisprecher mit sauberer Aussprache und erstaunlich richtigem Satzbau ohne zu deutlich zu &#8220;piefkeneseln&#8221;, wie es in den gespielten Jugendserien um sich greift. Die Ultimatemum wird natürlich nicht müde, Fernseher oder CD-Player als bloße Ruhigsteller zu vermeiden. Und den Ausknopf besser ins Konzept zu integrieren.</p>
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