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Oh, oh, Oktopus

Kinderbücher, genauer gesagt, Kindervorlesebücher gibt es zu  Hauf. Die wenigsten davon taugen auch als solche. Nämlich zum Vorlesen. Beinah könnte mich der Eindruck ereilen in der Autorenschaft hat sich ein Trugschluss breit gemacht: Ein paar bunte Bilder, flappsiger Text und das auf wenige (weil für kleine Menschen) Seiten gepresst ergäben ein gutes Buch. Nein, falsch. Kein gutes, sondern eines, das sich gut, gerne, oft und teuer verkaufen liesse. Diese Erkenntnis mussten wir teuer erkaufen.

Langer Rede, kurzer Sinn:  Oh, oh, Oktopus ist ein Vertreter der Ausnahmebücher, die sich zum Vorlesen eigenen. Hauptsächlich weil es die Autoren geschafft haben das Kindsgemüt zu fesseln. Genau dann ist es ein -für uns- gutes Vorlesebuch. Ich vertrau da ganz auf Mausezahn.

Inhalt

Worum geht es? Klein Oktopus führt ein beschauliches Leben. Bis plötzlich ein riesiger Fischschwanz aus seiner Wohnhöhle ragt. Verzweifelt fragt der Oktopus seine Freunde um Rat. Die haben auch alles parat. Bloß keine Lösung, mit der der Oktopus leben kann. Mehr sei hier noch nicht verraten. Nur so viel: Oktopus geht gestärkt an Selbstvertrauen aus diesem Abenteuer hervor.

Kurze, erfassbare Textpassagen, eine geradlinige Geschichte, wunderschöne Illustrationen und eine Moral ohne Keule. Das sind die Zutaten, die das Buch Oh, oh, Oktopus für eine gelungene Vorlese-Viertel-Stunde mitbringt. Für Zwutschis ab 3 bestens geeignet. Mausezahns und meine Empfehlung sind gewiss!

 

Elle van Lieshout & Erik van Os (Text), Mies van Hout (Bild)
Oh, oh, Oktopus
28 Seiten, gebunden, durchgehend vierfarbig
Format 28,8 x 24,0 cm
€ 13.90 (D); € 14.30 (A); CHF 21.90 (CH)
ab 4 Jahren
ISBN 978-3-905945-06-5

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Gottfried


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1 Comments

papillionis

2011-12-01 20:15:08 Antworten

Eine schöne Rezension und die Betonung des Vorlesefreundlichkeit finde ich auch ganz wichtig!

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