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Hallo, ich bin der Neue…

Es war wohl mehr ein hinein stolpern in diese Rolle, diese Aufgabe: „Jaja, mach’ ma!“, so in der Art. Nicht etwa, dass es „passiert“ wäre; mit 27 „passiert“ einem kein Kind einfach so, wenn alles mit rechten Dingen zugeht. Aber die Antwort, die ich auf entsprechende Überlegungen der damals noch als „wunderbare Mutter meiner künftigen Kinder“ zu betitelnden Liebsten gab, war meist ein Zitat der Deutsch-Popper Echt: „Meine Zeit wird kommen, im Jahr 2010…“ – Entsprechend kühl ihre Reaktion darauf.

Als ich im Jänner 2007 von einer kurzen Dienstreise aus London zurück kehrte, die Überraschung: „Oh-oh!“
Naturwissenschaftlich geprägt (Biologie- und Chemie-Matura, bitteschön!), nahm ich’s gelassen, und vertagte die zu erwartende Bilderbuch-Panikattacke bis zum gemeinsamen Besuch beim Gynäkologen. Dann aber stand es fest, und mit weichen Knien machte ich mir bewusst: We are family!

Es gibt eine Notiz von diesem Tag, in der ich folgendes dazu festgehalten habe:

Seit heute gibt es dich schwarz auf weiß (…) und die Freude ist übergroß.

Dann das Übliche: Die ersten Wochen abwarten. Verwandte, Freunde und Bekannte einweihen. Gemeinsam freuen. Hier und da, beim einen oder anderen Bummel das erste Baby-Zubehör einkaufen. Schließlich Hebammensuche, Krankenhaus- und Kinderwagenwahl, sowie der Geburtsvorbereitungskurs.

Ob wir ein Mädchen oder einen Buben bekommen würden, war uns tatsächlich relativ wurscht, und wir ließen uns das auch nicht medizintechnisch-gedeckt prophezeien. Gewissheit gab es schließlich, mit zweitägiger Verspätung, am 3. September 2007. Im Gegensatz zu einem bis heute medial sehr präsenten ehemaligen Minister, dessen Kind am selben Tag zur Welt kam, hat’s mich im Kreißsaal aber nicht aus den Latschen g’haut, als meine Tochter schließlich um halb elf am Vormittag das Licht der Welt erblickte.

Unsere Namenslisten, einmal Bub und einmal Mädchen, waren lange, auch wenn wir für beide Möglichkeiten eine Top-5 erstellt hatten. Doch die Namenswahl blieb auch nach der Entbindung schwierig, und so probierten wir die ersten zwei Tage lang, wie uns – und der kleinen Maus – der Name gefällt, den wir schließlich wählen wollten: Mira. Das war bis dato zwar nicht unsere Nummer eins gewesen, passte aber scheinbar am besten zu der jungen Madame. Und es blieb dann auch dabei.

Was folgte, folgte – und einiges davon werde ich von nun an, direkt aus dem Headquarter der Ultimate Moms, mit euch teilen. Ich freu mich!

Über „den Neuen“

„Bernhard Madlener, Jahrgang 1979, entstammt dem Vorarlberger Land. Seit Herbst 2000 lebt er in Wien, wo er neben dem Publizistik-Studium schon bald in die Medienbranche hineinstolperte. Sein Brot verdient der (mad) aktuell bei der Wochenzeitung DIE FURCHE, als Redakteur für Politik. Die Elternschaft übt er seit Herbst 2007, als Töchterlein Mira zur Welt kam – in bestmöglicher Unterstützung ihrer Mami. Mehr zu seiner Person gibt’s auf www.madication.eu.“

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(mad)

Bernhard Madlener, Jahrgang 1979, wurde kurz vor seinem 28. Geburtstag durch die Vaterschaft geadelt. Geboren im Ländle, seit 2004 freiwillig eingebürgerter Wiener mit Hang zum Meidlinger Dialekt. Mehr über (mad) gibt's hier.

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8 Comments

Ralf

2011-05-23 10:25:17 Antworten

Willkommen!!!

Lisa

2011-05-24 08:24:41 Antworten

Sehr cool, der „Nachwuchs“ bei euch freut mich!

marko

2011-05-25 06:41:27 Antworten

@Lisa: Merci, uns auch! 😉

su

2011-11-20 17:24:28 Antworten

gschmeidig lebendig und einfach mad :) lg aus graz Su

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